Reiche Ernte!High-Tech Eigenproduktion: Vertikale Gärten

Gartenarbeit kann erfüllend sein. Aber viele denken dabei an Staub, Schweiß und Unkraut jäten. Die Neue Arbeit kommt ohne aus: In vertikalen Behältern wächst Gemüse fast von selbst.

 

Die Vorteile

• Geringer Wasserverbrauch
• Minimaler Platzbedarf (z. B. Balkon)
• Auch auf versiegelten Böden einsetzbar (Asphalt, Beton)
• Kaum Unkraut
• Wenig Unterhalt
• Hoher Ertrag

 

Wie es funktioniert

Die Behälter können aus Plastik bestehen, aus Ton oder geflochten werden. Sie werden gefüllt mit Kompost, eventuell mit einer Säule Kiesel in der Mitte zur Bewässerung.
Setzlinge werden in kleine Öffnungen an der Außenseite gepflanzt. Durch die geringe Oberfläche trocknet der Kompost nicht aus, auch gibt es nur wenig Raum, auf dem sich Unkraut ansiedeln könnte. Durch die aufrechten Behälter muss man sich selbst weniger bücken.

 

Links: wachsender Salat.  Rechts: kurz vor der ErnteKommerzielles System mit Wasserbehälter

Im Bild: ein kommerzielles Produkt.
Im rechten Bild vorne: der Wasserbehälter, mit dem das System automatisch bewässert wird.

 

Der niedrige Wasserbedarf macht sie interessant für alle Länder, in denen Wasser Mangelware ist (und das sind die meisten). Und durch den geringen Platzbedarf kann man sie sogar auf Balkonen, auf Dächern und in engen Slums verwenden.

 

Was wächst

Wachsen kann in Vertikalen Gärten fast alles. Tomaten, Zucchini, Auberginen, Melonen, Bohnen. Aber auch Salat und Kohl sind kein Problem.

Auch wenn Vertikale Gärten nicht aussehen wie High-Tech, sie sind eine typische Idee der Neuen Arbeit: Klug, elegant und nachhaltig.

 

Weiterlesen

Sehenswert sind die Informationen der der workstation Berlin zum "Urban Gardening". Siehe Was macht die Workstation unter Urban Gardening.