Über Frithjof Bergmann

Frithjof Bergmann, geboren in Sachsen, verbrachte seine Kindheit in Österreich. Als 19jähriger gewann er mit einem Aufsatz zur “Welt, in der wir leben wollen” ein Studienjahr in Oregon von der österreichischen US-Botschaft und blieb in Amerika.
Wie viele Einwanderer schlug er sich zunächst als Tellerwäscher,
Preisboxer, Fließband- und Hafenarbeiter durch. Später
schrieb er Theaterstücke und lebte fast 2 Jahre lang als
absoluter Selbstversorger auf dem Land bei New Hampshire bevor
er ein Philosophiestudium begann.
Er studierte an der Eliteuniversität Princeton, promovierte
mit einer Arbeit über Hegel und erhielt Lehraufträge
in Princeton, Stanford, Chicago und Berkeley.
In den Jahren von 1976 bis 1979 unternahm er viele Reisen in die ehemaligen Ostblockländer. Dort begann durch die Erkenntnis, dass der Kommunismus keine Zukunft mehr hat, seine Auseinandersetzung mit dem Kapitalismus und die Idee, ein funktionierendes Gegenmodell zu entwickeln: Die Anfänge der Bewegung der Neuen Arbeit.
Von 1978 an hat er einen Lehrstuhl für Philosophie,
später auch für Anthropologie an der University of Michigan,
Ann Arbor, inne.
1984 gründet er zusammen mit General Motors das erste Zentrum
für Neue Arbeit in der Automobilstadt Flint in Michigan.
Seitdem sind einige solcher Zentren in verschiedenen Ländern
(darunter auch Deutschland) entstanden. New Work wurde zur Lebensaufgabe
von Frithjof Bergmann. Er ist Verfasser zahlreicher Publikationen
über ökonomische, politische und kulturelle Themen und
berät neben Regierungen, Firmen, Gewerkschaften und Kommunen
auch Jugendliche und Obdachlose in Fragen der Zukunft der Arbeit
und der Innovationsfreudigkeit.
Seine Ansätze vertritt er in den USA und Europa, aber auch
in den Ländern der Dritten Welt. Zur Zeit berät er die
südafrikanische Regierung und wird in enger Zusammenarbeit
mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie die
Idee der Neuen Arbeit in Südafrika umsetzen.
Über Frithjof Bergmann
